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Viele Pflegebedürftige leiden unter Einschränkungen, die das Gespräch mit ihnen schwer machen. Sei es, dass durch einen Schlaganfall ihr Sprechvermögen gelitten hat oder eine Demenzerkrankung die Unterscheidung zwischen Gegenwart und Vergangenheit verhindert. Auch altersbedingte Schwerhörigkeit kann einer reibungslosen Kommunikation entgegenstehen. Pflegende Angehörige sind gefordert, sich auf diese Einschränkungen einzustellen, denn gerade wenn ein Mensch pflegebedürftig wird, ist es wichtig, den „richtigen Draht“ zu ihm nicht zu verlieren, damit Gefühle von Einsamkeit und Ablehnung nicht aufkommen.
Pflegende Angehörige benötigen viel Einfühlungsvermögen, wenn sich die Patienten durch das gesprochene Wort nicht mehr wie gewohnt verständlich machen können; andere Kommunikationsformen müssen gefunden werden.