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Wenn ältere Menschen an Demenz erkranken, können sie ihren Tagesablauf bald nicht mehr alleine bewältigen. Angehörige sind mit der Pflege überfordert, da Betreuung rund um die Uhr notwendig ist. Als Alternative zum Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung sind in den letzten Jahren immer mehr Wohngemeinschaften für Demenz-Erkrankte entstanden. Die familiäre Atmosphäre der Demenz-WGs tut den Kranken gut und die Angehörigen schätzen die Möglichkeit, in die Betreuung einbezogen zu werden.
Jeder, der seine Angehörigen im eigenen Haushalt pflegt, kennt das: Freunde, Bekannte und Verwandte fahren in den Urlaub und kommen gut erholt zurück. Bloß man selbst glaubt, keinen Urlaub machen zu können, da man zuhause unentbehrlich ist. Aber auch pflegende Angehörige können eine Auszeit nehmen – die Pflegekassen bieten Unterstützung.
Der Rücken kann schnell leiden, wenn Sie einen Angehörigen pflegen müssen. Es gibt aber verschiedene Methoden und Hilfsmittel, wie Sie rückenschonend pflegen können.
Die meisten Pflegebedürftigen werden zuhause von ihren Partnern oder Kindern betreut. Doch hat die familiäre Solidarität ihren Preis. Pflegedienste, medizinische Hilfen, Fahrten zu Ärzten und Finanzen müssen organisiert werden. Treten dann noch familiäre Konflikte auf, geraten die pflegenden Angehörigen schnell an ihre körperlichen und geistigen Grenzen. Hier hilft es, mit einem ehrenamtlichen Pflegebegleiter zu sprechen. Er ist für viele Angehörige Lotse und Ansprechpartner.
Irgendwann werden die meisten Kinder mit dem Thema konfrontiert: was geschieht, wenn die Eltern pflegebedürftig sind? Sowohl in familiärer als auch finanzieller Hinsicht stellen sich viele Fragen. Kann man seine Eltern bei sich zuhause aufnehmen, muss die Wohnung umgeräumt oder umgebaut werden, wie viel Zeit steht zur Verfügung?
Sie bedeuten nicht nur Schmerz, sondern haben auch Auswirkungen auf das Wohlbefinden eines Kranken: Wunden, die schlecht oder gar nicht heilen. Sie sind ein besonderes Problem der Körperpflege während der Pflege eines Angehörigen.
Behinderte und Pflegebedürftige können nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes anfallende Kosten für einen Wohnungsumbau als außergewöhnliche Belastungen steuerlich absetzen, wenn dadurch ein Verbleib in den eigenen vier Wänden möglich ist (BFH, Az. VI R 7/09). Umbauarbeiten sind z. B. die Verbreiterung von Eingängen, der Bau von Rollstuhlrampen oder rollstuhlgerechte Installationen in Badezimmern.
Aggressiv, misstrauisch, grantig – viele Demenzkranke verändern ihre Persönlichkeit. Für viele pflegende Angehörige ist es schwer, die Verhaltensauffälligkeiten auszuhalten. Sie wissen nicht, wie sie auf plötzliche Stimmungswechsel, Aggressionen und Misstrauen reagieren sollen.
Es geht immer wieder durch die Medien: Resistente Erreger sorgen für eine Zunahme gefährlicher Infektionen - und sie scheinen kaum zu stoppen zu sein. Jeder Mensch trägt Milliarden von Keimen auf seiner Haut. Bei jeder Bewegung verlieren wir Hautschuppen, Haare und Körperflüssigkeit. Besonders für kranke Menschen stellen Keime eine große Gefahr dar. Durch einfache Hygienemaßnahmen können viele Infektionen vermieden werden.
Betreuende Angehörige werden meist irgendwann damit konfrontiert, dass eine intensivere Begleitung des sterbenden Pflegebedürftigen notwendig wird. Darüber, wie dieser letzte Lebensabschnitt gestaltet werden kann, welche Hilfen der Sterbende braucht und wo diese zu bekommen sind, besteht aber oft Unklarheit. Denn das Thema Sterben und seine Vorbereitung wird oft verdrängt, selbst von Profis wie Ärzten oder Pflegekräften. Ziel der Hospizbewegung ist es, Sterbenden und ihren Angehörigen zu ermöglichen, die letzte Lebensphase in Würde erleben und durchleben zu können.