Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungen, die mit dem Verlust geistiger Fähigkeiten wie denken, erinnern, orientieren und verknüpfen von Denkinhalten einhergehen. Der Demenzkranke kann immer weniger alltägliche Verrichtungen ausführen, obwohl er körperlich dazu vielleicht in der Lage wäre. Meist verändert sich auch die Persönlichkeit. Das Sprachvermögen ist betroffen, das Bewusstsein ist jedoch nicht getrübt.
Etwa eine Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Demenzkrankheit. Mit dem Alter steigt das Risiko zu erkranken.
Warnsymptome
- Häufiges Vergessen von Terminen und unerklärbare Verwirrungszustände.
- Gegenstände werden an die falschen Plätze geräumt (Kleidung im Kühlschrank) oder Handlungen einfach vergessen.
- Einfache Wörter fallen nicht mehr ein, an ihrer Stelle werden unpassende Füllwörter benutzt.
- Für Demenzkranke wird die vertraute Umgebung zur Fremde. Sie wissen nicht mehr, wo sie sind.
- Das Urteilsvermögen ist eingeschränkt: Beispielsweise wird völlig unangemessene Bekleidung gewählt.
- Die Fähigkeit zu abstraktem Denken schwindet, z. B. ist Rechnen nicht mehr möglich.
- Stimmungs- und Verhaltensänderungen kommen sehr plötzlich und sind heftig.
- Die Persönlichkeit ändert sich. Die Eigeninitiative geht verloren, weder Hobbys noch Arbeit sind noch von Interesse.
Wir bieten professionelle Hilfe
Wir betreuen und pflegen Demenzkranke stundenweise in ihrem häuslichen Umfeld. So fördern und beschäftigen wir die Pflegebedürftigen und entlasten die Angehörigen.